Die Ansichtskarte von der Taverne des Josef Möginger wurde im Jahr 1900 von der Familie des Tittlinger „Aufschlagseinnehmers“ Haberlander an den Priester Johann Stadler in Neuhaus am Inn verschickt.
Die bis heute existierende Taverne wurde 1501 erstmals urkundlich erwähnt. Das frühere Anwesen war möglicherweise der Wirtschaftshof des nahegelegenen, früheren Schlosses Hohenwart.
Der Mitte des 14. Jahrhunderts errichtete Salzhandelsweg „Gulden Straß“ von Passau über Tittling/Trautmannsdorf ins böhmische Bergreichenstein bedeutete für Trautmannsdorf eine Aufwertung. Bei Trautmannsdorf gab es eine Verbindung zur Vilshofener Wegstrecke der „Gulden Straß“ nach Böhmen.
Einige Jahrhunderte war das Anwesen im Besitz der namhaften Familie Wieninger.
Eine Besonderheit ist der altehrwürdige Gasthausname „Taverne“, den Gasthäuser mit einem Beherbergungsrecht früher führten. Seit über vier Jahrzehnten lädt der TSV Preying im Juni zum alljährlichen Tavernenfest ein.
Quelle: Norbert Schrüfer, Saldenburg – Geschichte und Geschichten, 2005, Verlag Senging und eigene Recherchen
Ansichtskarte – Verlag Fr. Jantzen, Pocking
Auf der Karte ist auch der Erbauer der Saldenburg, Ritter Tuschl von Söldenau mit dem Schild "Alain" abgebildet. Um ihn ranken sich eine Reihe von Sagen. Die Karte erschien im Ansichtskartenverlag Josef Brand, Deggendorf.
Die schöne Kirche wurde um 1470 vom Kloster Osterhofen errichtet und stand lange Zeit in Alleinlage, fernab jedweder Bebauung.
Die Karte erschien im Ansichtskarten-Verlag Josef Brand, Deggendorf.
Die Gastwirtschaft (Taverne) in Trautmannsdorf, Gemeinde Saldenburg um 1957. Früher führte die Hauptstraße B 85 Passau - Tittling - Schönberg direkt am Gasthaus vorbei. Aufnahme und Verlag Farnhammer, Photo, Englburg.