Der „Tittlinger Waldbote“ war eine lokale Zeitung, die erstmals am 26.10.1929 erschienen ist. Ihren Ursprung hatte die vom Buchdrucker und Schreibwarenhändler Hans Treichler und Eisenwarenhändler Carl Reisinger ins Leben gerufene Zeitung in Tittling. Die Herstellung dieser Zeitung mit Welt- und Lokalteil erfolgte im Keller des Wohnhauses von Carl Reisinger in der Herrenstraße (später Hausinger, heute Höltl). Ab Mitte 1930 wurde der „Tittlinger Waldbote“ unter Beibehaltung des Namens und der Aufmachung vom Verlag Morsak in Grafenau hergestellt und vertrieben. Ab dieser Zeit waren die Ausgaben des Tittlinger Waldboten und des Grafenauer Anzeigers nahezu gleich.
Eine ausführliche Beschreibung des Tittlinger Waldboten finden Sie auf dieser Homepage unter "Archivbausteine – Texte".
Auf der Homepage www.frg-archive.de/grafenauer-anzeiger-in-monaten/ sind ein Teil der Zeitungsausgaben des Waldboten eingestellt (1932, 1. Halbjahr, 1933 und die Monate September bis November 1935).
Alois Schmalhofer - Der Brautweiser vom Dreiburgenland. Mundarterzählungen, Erinnerungen und Gedichte, 1981, Gesamtherstellung: Buch- und Offsetdruckerei Dorfmeister, Tittling.
Ein wertvolles Dokument über das Leben in unserer Heimat in früheren Zeiten.
Rosalie Linner beschreibt ihre Kindheit, die sie in der Tittlinger Brunngasse verbracht hat. Personen und Ereignisse der damaligen Zeit werden in Erinnerung gerufen.
„Forget that you have been Hitler Soldiers“. Hermann O. Pfrengle kam als 15-jähriger Hitlerjunge 1945 in das Tittlinger Gefangenenlager „Insel“ und schildert diese Zeit aus der Sicht eines jungen Gefangenen. In der Förderung der deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit sah er später seine Hauptaufgabe. Später wanderte er in die USA aus. In seinem Buch in englischer Sprache, dessen Titel auf eine Aufforderung eines amerikanischen Offiziers im Tittlinger Gefangenenlager zurückgeht, schildert er u. a. ausführlich seine Erlebnisse und Empfindungen aus dieser Zeit. Mit Dankbarkeit erwähnt er u. a. die Versuche der Tittlinger, trotz Verbot den Gefangenen Essen durch den Zaun zu reichen.