Aus vergangenen Zeiten - Von Allerheiligen bis Dreikönig. Max Peinkofer und seine Dichterfreunde erzählen. Wer sich für die Bräuche und Sitten früherer Zeiten in unserer Heimat interessiert, stößt mit Sicherheit bald auf die umfangreichen Schriften und Aufzeichnungen von Max Peinkofer. In seinen Veröffentlichungen werden nicht nur Fakten festgehalten, sondern er vermittelt uns auch tiefe Einblicke in die Gefühls- und Lebenswelt früherer Generationen. Die Zeit zwischen Allerheiligen und Dreikönig ist besonders voll von seltsamen Geschehnissen, die durch die langen Nächte und die Phantasie der Kinder und Erwachsenen noch geheimnisvoller wurden. Herbert Dorfmeister ruft in diesem Buch „Max Peinkofer und seine Dichterfreunde erzählen“ dankenswerterweise viele dieser Sitten und Bräuche in Erinnerung und dokumentiert mit diesem Buch die große Bedeutung von Max Peinkofer (1891 – 1963) bis in die heutigen Tage. Ein lesenswertes Buch, nicht nur in der Zeit zwischen Allerheiligen und Dreikönig.
Weithin bekannt sind die auch heute noch aufgeführten zeitlosen Stücke „Der rote Bua“ und „Der Weiberratsch“ von Max Peinkofer sowie die Verserzählungen „Die Maidult in Passau“ und „Die Brautschau“. Die Dichtungen sind in der früheren Mundart des Dreiburgenlandes verfasst. „Der rote Bua“ und „Der Weiberratsch“ eignen sich vorzüglich für Laienbühnen, sollten aber nicht überzeichnet aufgeführt werden. Einzelne Ausdrücke entstammen längst vergangenen Zeiten, weshalb am Ende des Büchleins einzelne Worterklärungen angefügt sind.
Max Peinkofer, Werke III, „Das Pandurenstüberl“ und Erzählungen, Biographisches und Werkverzeichnis. Dieser Roman mit heimatgeschichtlichem Hintergrund spielt größtenteils im Marktflecken „Asenbaum“, einem Synonym für Peinkofers Geburtsort Tittling. Dieser Band enthält außerdem eine Auswahl von zum Teil bis dahin unveröffentlichten Arbeiten, einem Werkverzeichnis, Biographisches und Stimmen zu Peinkofer und seinem literarischen Schaffen. Das Werkverzeichnis zeugt von einem äußerst umfangreichen und vielseitigen Schaffen von Max Peinkofer.
Max Peinkofer, Werke II, „Die Fünferlkuh“, „Waldweihnachten“ und weitere Geschichten und Gedichte. Dieser Auswahlband beinhaltet die beliebtesten aus Hunderten von Peinkofers Geschichten und Gedichten. Alle Geschichten Peinkofers haben einen realen Hintergrund. Max Peinkofer hielt viele Ereignisse des waldlerischen Lebens, Ernstes und Heiteres, in unnachahmlichen Worten fest.
Max Peinkofer, Werke I, „Der Brunnkorb“. Wer sich ernsthaft mit der Volkskunde, Geschichte, Kultur- und Kunstgeschichte des niederbayerischen Raumes auseinandersetzen möchte, findet in allen Schriften von Max Peinkofer (1891 - 1963) Informationen in reicher Fülle. Seinem Geburtsort Tittling im Dreiburgenland galt zeitlebens sein Interesse. So verwundert es nicht, dass er sein großes Heimatbuch mit „Der Brunnkorb“ betitelt, ein literarisches Denkmal für den früheren Tittlinger Marktbrunnen. In einer Fülle von jahreszeitlichen Erzählungen, Gedichten und Stimmungsbildern dokumentiert er trefflich das Leben der damaligen Zeit. Immer wieder werden Teile seines literarischen Schaffens neu aufgelegt oder bei Veranstaltungen gewürdigt, ein Zeichen dafür, dass Max Peinkofer bis heute in breiten Bevölkerungsschichten Anklang findet. Der Markt Tittling hat Max Peinkofer im Jahr 1951 mit der Verleihung des Ehrenbürgerrechts geehrt. Auch eine Straße wurde 1979 nach ihm benannt. Im August 2012 wurde eine lebensgroße Bronzestatue des Heimatschriftstellers in der Nähe des "neuen" Brunnkorbs aufgestellt.